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<title>Christoph Cellarius</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Christoph Cellarius</span></h1>
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<p><b>Christophorus Cellarius</b> (mit bürgerlichem Namen <b>Christoph Martin Keller</b>; * <a href="22._November" title="22. November">22. November</a> <a href="1638" title="1638">1638</a> in <a href="Schmalkalden" title="Schmalkalden">Schmalkalden</a>; † <a href="4._Juni" title="4. Juni">4. Juni</a> <a href="1707" title="1707">1707</a> in <a href="Halle_(Saale)" title="Halle (Saale)">Halle an der Saale</a>) war ab 1694 Professor für Rhetorik und Geschichte an der neu gegründeten Friedrichs-Universität in <a href="Halle_(Saale)" title="Halle (Saale)">Halle</a> (heute <a href="Martin-Luther-Universit%C3%A4t_Halle-Wittenberg" title="Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg">Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg</a>).
</p><p>Er förderte durch seine Veröffentlichungen nicht nur die lateinische Sprachwissenschaft, sondern auch die Geographie, Altertumskunde und <a href="Geschichtswissenschaft" title="Geschichtswissenschaft">Geschichtswissenschaft</a>. Mit seiner dreibändigen <i>Historia Universalis</i> (1702) machte er die Einteilung der Geschichtswissenschaft in <a href="Alte_Geschichte" title="Alte Geschichte">Alte</a>, <a href="Medi%C3%A4vistik" title="Mediävistik">Mittelalterliche</a> und <a href="Neuzeit#Zeitliche_Erstreckung_und_Untergliederung" title="Neuzeit">Neue Geschichte</a> kanonisch. Zuvor wurde Universalgeschichte nach der Abfolge von insgesamt vier aufeinander folgenden <a href="Weltreich" title="Weltreich">Weltreichen</a> periodisiert.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Biographie">Biographie</h2></div>
<p>Christophorus Cellarius besuchte das <a href="Gymnasium" title="Gymnasium">Lyceum</a> seiner Geburtsstadt, wo sein Vater <a href="Superintendent" title="Superintendent">Superintendent</a> war, und studierte ab 1656 an der <a href="Friedrich-Schiller-Universit%C3%A4t_Jena" title="Friedrich-Schiller-Universität Jena">Universität Jena</a> sowie ab 1659 an der <a href="Justus-Liebig-Universit%C3%A4t_Gie%C3%9Fen" title="Justus-Liebig-Universität Gießen">Universität Gießen</a> klassische und orientalische Sprachen, Geschichte, Theologie, Philosophie, Jura und Mathematik. Er schloss seine Studien 1666 in Gießen mit dem Grad eines Magisters der Philosophie ab. 1667 wurde er von Herzog August als Professor für hebräische Sprache und Ethik am <a href="Gymnasium_illustre_Augusteum" title="Gymnasium illustre Augusteum">Gymnasium von Weißenfels</a> angestellt. Ab 1673 war er dort Rektor. Die Qualität seines Unterrichts und seiner gelehrten Abhandlungen machten ihn bald so bekannt, dass er noch im Jahr 1673 Rektor des Gymnasiums in Weimar wurde und 1676 die Leitung der Stiftsschule <a href="Zeitz" title="Zeitz">Zeitz</a> übernahm, der er hohes Ansehen verschaffte. 1688 beförderte man ihn zum Rektor der Domschule <a href="Merseburg" title="Merseburg">Merseburg</a>.
</p><p>Als der Kurfürst <a href="Friedrich_I._(Preu%C3%9Fen)" title="Friedrich I. (Preußen)">Friedrich III.</a> von Brandenburg 1694 die <a href="Martin-Luther-Universit%C3%A4t_Halle-Wittenberg" title="Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg">Universität Halle</a> gründete, wurde Cellarius zum Professor für Rhetorik und Geschichte berufen. Er verfasste die Statuten der Philosophischen Fakultät und leitete ab 1696 die Bibliothek und das Lehrerseminar <i>(Seminarium Praeceptorum)</i>, das <a href="August_Hermann_Francke" title="August Hermann Francke">August Hermann Francke</a> gegründet hatte. Ab 1697 stand er an der Spitze des ersten deutschen Philologischen Seminars <i>(Collegium elegantioris litteraturae)</i> und war 1697/98 Prorektor der Universität. Da in jener Zeit der Andrang Studierender zu den philologischen Seminaren nicht sehr groß war, blieb ihm Zeit genug, sich durch eine umfangreiche schriftstellerische Tätigkeit Verdienste zu erwerben. Im Dezember 1701 wurde er als auswärtiges Mitglied in die damalige <a href="Preu%C3%9Fische_Akademie_der_Wissenschaften" title="Preußische Akademie der Wissenschaften">Königlich Preußische Sozietät der Wissenschaften</a> aufgenommen.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Werke">Werke</h2></div>
<p>Cellarius hat der Nachwelt eine umfangreiche wissenschaftliche Arbeit als Frucht seiner Lehrtätigkeit am Gymnasium und an der Universität hinterlassen. Man kann es drei Schwerpunkten zuordnen: Eine erste Gruppe ist auf den Sachunterricht zentriert und umfasst Schriften zu Geschichte, Geographie und Altertumskunde. Die zweite Gruppe gliedert sich in Werke zur lateinischen Sprache und diente dem elementaren lateinischen Sprachunterricht. Dem gleichen Zweck diente die dritte Gruppe, die aus Editionen zahlreicher lateinischer Autoren besteht.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Zur_ersten_Gruppe:_Geschichte,_Geographie_und_Altertumskunde"><span id="Zur_ersten_Gruppe:_Geschichte.2C_Geographie_und_Altertumskunde"></span>Zur ersten Gruppe: Geschichte, Geographie und Altertumskunde</h3></div>

<p>Zu nennen ist hier an erster Stelle ein Kompendium zur allgemeinen Geschichte, das auf einem gründlichen Quellenstudium beruhte und eine bis heute nachwirkende Bedeutung hat: 1685 hatte er bereits eine <i>Historia Antiqua</i> zur Alten Geschichte veröffentlicht, der er dann in der Zeit seiner Tätigkeit als Universitätsprofessor 1698 eine <i>Historia Medii Aevi</i> zum Mittelalter und 1702 eine <i>Historia Nova</i> zur Neuen Geschichte folgen ließ. Letztere umfasste das 16. und 17. Jahrhundert. Alle drei Einzelwerke wurden erstmals 1702 zum Gesamtwerk einer dreibändigen <i>Historia universalis breviter ac perspicue exposita, in antiquam, et medii aevi ac novam divisa, cum notis perpetuis</i> zusammengefasst und in Jena publiziert. Das Werk wird meist <i>Historia tripartita</i> abgekürzt. Es erlebte zahlreiche Neuauflagen. Sie „belegen, dass das Werk den Beifall der Zeitgenossen und nachfolgenden Generationen fand“.<sup id="cite_ref-Beck1_2-0" class="reference"><a href="#cite_note-Beck1-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die letzte, hier in der Titelseite dokumentierte, ist die 11. Auflage mit dem Untertitel: <i>Ad nostra usque tempora continuata et summariis aucta</i>. Sie erschien 1753 beim Verlag Richter in Altenburg mit einem unveränderten Neudruck 1765.
</p><p>Wirkungsmächtig wurde die <i>Historia Universalis</i> vor allem dadurch, dass sich mit ihr in der <a href="Geschichte_der_Geschichtsschreibung#Frühe_Neuzeit" title="Geschichte der Geschichtsschreibung">Geschichte der Geschichtsschreibung</a> die <a href="Periodisierung" title="Periodisierung">Periodisierung</a> in <a href="Altertum" title="Altertum">Altertum</a>, <a href="Mittelalter" title="Mittelalter">Mittelalter</a> und <a href="Neuzeit" title="Neuzeit">Neuzeit</a> etablierte. Seitdem ist diese Einteilung der Geschichte kanonisch geworden und wird heute als wesentliche methodische Voraussetzung für eine wissenschaftliche Beschäftigung mit ihr angesehen.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Zumindest als Verständigungsmittel sind diese Begriffe in der heutigen Geschichtswissenschaft unentbehrlich, auch wenn sich die Einteilung nur auf den europäisch-mediterranen Raum im engeren Sinne bezieht.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Sie gibt zudem eine evangelische Sicht der welthistorischen Bedeutung der Reformation wieder.
</p><p>Cellarius’ Vorliebe für die Geschichtswissenschaft und Altertumskunde offenbaren auch zwei Werke, die postum veröffentlicht wurden: Ein realkundliches <i>Breviarium (ab 1748 ‚Compendium‘) antiquitatum Romanarum</i>, Halle 1715 (u.ö.), also einen Abriss der römischen Altertümer, sowie die <i>Dissertationes academicae varii argumenti</i>, hrsg. von J. G. Walch, Leipzig 1712.
</p><p>Ähnlich wirkmächtig wie die <i>Historia universalis</i> waren die zwei geographischen Werke des Cellarius: <i>Die Geographia antiqua iuxta et nova</i>, Zeitz/Jena 1687 und die <i>Notitia orbis antiqui sive geographia plenior ab ortu rerum publicarum ad Constantinorum tempora orbis terrarum faciem declarans</i>, 2 Bände. Leipzig 1701–1706. Durch beide Werke wurde Cellarius zum „Begründer des universitären Geographieunterrichts“.<sup id="cite_ref-Beck1_2-1" class="reference"><a href="#cite_note-Beck1-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Zur_zweiten_Gruppe:_Latinistik">Zur zweiten Gruppe: Latinistik</h3></div>
<p>Noch in der Zeit, als er Gymnasialdirektor in Zeitz und Merseburg war, hatte sich Cellarius einen Namen als Autor von zwei sprachlich-stilistischen Arbeiten in der Tradition der <i>Antibarbari</i>-Literatur gemacht: <i>Curae posteriores de barbarismis et idiotismis sermonis latini</i>, Zeitz 1680, und <i>Curae posteriores de barbarismis et idiotismis sermonis Latini</i>, Jena 1687. In diesen beiden Schriften wandte sich Cellarius gegen die zahlreichen Barbarismen und Neologismen der Spätantike sowie des Mittel- und zeitgenössischen Neulateins, die ihm bei der Lektüre der Texte aufgefallen waren. Ihm lag die idiomatisch korrekte lateinische Ausdrucksweise am Herzen, für die er sich freilich „nahezu ausschließlich auf die Buchautorität der ant. Autoren berief.“<sup id="cite_ref-Beck2_5-0" class="reference"><a href="#cite_note-Beck2-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>. Dabei stufte er ihre Autorität gemäß der Periodisierung der lateinischen Literatur nach den antiken Metallweltaltern ab. In der berühmten Schrift <i>De Latinitatis mediae et infimae aetatis liber, sive Antibarbarus</i>, Zeitz 1677, schöpfte Cellarius aus Vorgängerarbeiten und beschränkte sich darauf, anhand alphabetisch geordneter Vokabelverzeichnisse vor dem fehlerhaften Gebrauch einzelner Wörter oder Wortverbindungen zu warnen. Dagegen stellte er in den <i>Curae posteriores</i>, die auf einer eigenständigen Prüfung der antiken Literatur beruhen, diesen <i>verba damnanda</i> Verzeichnisse zu Unrecht inkriminierter Wörter und Wortverbindungen entgegen.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>

<p>Dem elementaren lateinischen Sprachunterricht dienten drei weitere Werke: Eine <i>Orthographia Latina ex vetustis monumentis</i>, Halle 1702 und – als Produkt seiner Merseburger Lehrtätigkeit – das Buch <i>Latinitatis probatae et exercitae liber memorialis</i>, Merseburg 1689, kurz <i>liber memorialis</i> genannt. Dieses hat das Studium der lateinischen Sprache sehr gefördert. Die Schrift wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt. Als dritte Publikation ist ein sehr erfolgreiches kleines Vocabularium zu nennen, das oft zusammen mit einer in Deutsch verfassten Grammatik und dem Titel <i>Erleichterte lat. Grammatica</i> in Merseburg 1689 (und öfter) gedruckt wurde.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Zur_dritten_Gruppe:_Edition_lateinischer_Autoren">Zur dritten Gruppe: Edition lateinischer Autoren</h3></div>
<p>Während seiner Universitätslaufbahn edierte Cellarius zahlreiche lateinische Autorentexte: Neben Auswahlausgaben von <a href="Marcus_Tullius_Cicero" title="Marcus Tullius Cicero">Ciceros</a> Reden (1678) und Briefen (1698), die <a href="Plinius-Briefe" title="Plinius-Briefe">Plinius-Briefe</a> (1693) sowie die Historiker <i>C. Iulius Caesar</i>, 1705 und <i>Velleius Paterculus.</i> Sämtliche Ausgaben „bringen zwar keinen textkritischen Fortschritt, bieten aber in klarer Form das für das Textverständnis Notwendige.“ Neuartig sind die geographischen Karten, die mehreren Ausgaben, zum Beispiel der des <a href="Plinius_der_J%C3%BCngere" title="Plinius der Jüngere">Plinius</a>, hinzugefügt wurden.<sup id="cite_ref-Beck2_5-1" class="reference"><a href="#cite_note-Beck2-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Auch wenn Cellarius im Urteil der jüngsten Forschung nicht als „originelle wissenschaftliche Persönlichkeit“ eingeschätzt wird, entfalteten „seine kompendienartig angelegten Werke noch lange nach seinem Tod im Schul- und Universitätsbetrieb eine nicht unbeträchtliche Wirkung.“<sup id="cite_ref-Beck2_5-2" class="reference"><a href="#cite_note-Beck2-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Bahnbrechend für die Geschichtswissenschaft war und bleibt bis heute die neue Periodisierung der Geschichte in Alte, Mittelalterliche und Neue Geschichte.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Die_Bedeutung_des_Christophorus_Cellarius_für_die_Geschichtswissenschaft"><span id="Die_Bedeutung_des_Christophorus_Cellarius_f.C3.BCr_die_Geschichtswissenschaft"></span>Die Bedeutung des Christophorus Cellarius für die Geschichtswissenschaft</h2></div>
<p>Vor der <i>Historia tripartita</i> des Cellarius galt&nbsp;– mit mehr oder weniger wichtigen Varianten&nbsp;– die <i>Abfolge von Weltreichen</i> als gängiges Ordnungsprinzip. Nach diesem wurde mehr als zwei Jahrtausende Weltgeschichte gegliedert und verstanden (<a href="Vier-Reiche-Lehre" title="Vier-Reiche-Lehre">Vier-Reiche-Lehre</a>). Nicht nur politische und geistesgeschichtliche Ereignisse wurden chronologisch an diesem Ordnungsprinzip fixiert. Es konnte auch zum Mittel eschatologischer Propaganda werden.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Der_Ursprung_des_alten_Ordnungsprinzips_der_Abfolge_von_Weltreichen_(Reichssukzession)"><span id="Der_Ursprung_des_alten_Ordnungsprinzips_der_Abfolge_von_Weltreichen_.28Reichssukzession.29"></span>Der Ursprung des alten Ordnungsprinzips der Abfolge von Weltreichen (Reichssukzession)</h3></div>
<p>In ihrer ältesten Form ist die Abfolge der Weltreiche auf drei beschränkt: <a href="Assyrer" title="Assyrer">Assyrer</a>-<a href="Meder_(Volk)" title="Meder (Volk)">Meder</a>-<a href="Perserreich" title="Perserreich">Perser</a>. Sie liegt der Gliederung der altorientalischen Geschichte bei <a href="Herodot" title="Herodot">Herodot</a> (I 95 und I 130, 1) um die Mitte des 5. Jahrhunderts v. Chr., noch früher bei <a href="Hellanikos_von_Lesbos" title="Hellanikos von Lesbos">Hellanikos von Lesbos</a> (ca. 480–400) in seinem Werk <i><a href="Persika" title="Persika">Persika</a></i> zugrunde.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Herodot, Vater der europäischen Geschichtsschreibung, lässt dieser von ihm dynastisch-annalistisch dargestellten Epoche die Phase der Abwehrkämpfe folgen, welche die demokratisch verfasste <a href="Polis" title="Polis">Polis</a> <a href="Athen" title="Athen">Athen</a> gegen das <a href="Perserreich" title="Perserreich">Perserreich</a> führte.
</p><p>Aus der Perspektive Athens bleibt die Abfolge der drei Reiche eine orientalische Angelegenheit. Erst <a href="Alexander_der_Gro%C3%9Fe" title="Alexander der Große">Alexander der Große</a> weitete mit der Eroberung des Perserreiches um 330 v. Chr. das alte Denkmodell auf die gesamte zivilisierte Welt <i>(Oikumene)</i> aus. Ihm folgten die Römer nach der Übernahme der Weltherrschaft spätestens seit der Eroberung des <a href="Ptolem%C3%A4erreich" title="Ptolemäerreich">Ptolemäerreiches</a> Ägypten durch Octavian (ab 27 v. Chr.: <a href="Augustus" title="Augustus">Augustus</a>) im Jahr 30 v. Chr. Da man Meder und Perser mit ihren zwei aufeinander folgenden Weltreichen schon bald zu einem einzigen vereinte, galt bis zu Cellarius die kanonische Abfolge von <i>vier Weltreichen</i> (Assyrer, Perser, Griechen und Römer). Dieses Konzept spiegelt sich bereits sehr deutlich in <a href="Plutarch" title="Plutarch">Plutarch</a>, <i>de fortitudine</i> 4, p.&nbsp;317 F,<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> der Übergang der Weltherrschaft von Alexander auf Augustus zusätzlich noch in dem Selbstzeugnis des Kaisers (<i>Res gestae</i>, Kap. 34: <i>potitus rerum omnium</i> für <i>zur Allgewalt gelangt</i>) wider.
</p><p>Eingeführt wurde das älteste Konzept der drei Reiche in der sog. <a href="Achsenzeit" title="Achsenzeit">Achsenzeit</a> von <a href="Kyros_II." title="Kyros II.">Kyros II.</a>, dem Großen (559–529 v. Chr.), der die Perser von der Oberhoheit des Mederkönigs <a href="Astyages" title="Astyages">Astyages</a>, ihres Lehnsherrn, befreite und das persische Weltreich der <a href="Ach%C3%A4menidenreich" title="Achämenidenreich">Achämeniden</a> begründete. Das geschah wohl nach der Eroberung von <a href="Babylon" title="Babylon">Babylon</a> 539 v. Chr.; denn die Einpassung des Keilschrift-Fragments 2504 der Nies-Collection in die Kyros-Zylinder-Inschrift durch P.-R. Berger 1975 = Borger 1984 beweist:
</p>
<ul><li>Kyros wird in dem bisher schon bekannten Zylinder-Text von dem Götterkönig von Babylon, <a href="Marduk" title="Marduk">Marduk</a>, nach der kampflosen Einnahme der Stadt für die Weltherrschaft erwählt.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>Im neuen dazugehörigen Textfragment beruft sich Kyros, indem er babylonische Traditionen umgeht, ausdrücklich auf den letzten bedeutenden neuassyrischen Weltherrscher <a href="A%C5%A1%C5%A1ur-b%C4%81ni-apli" title="Aššur-bāni-apli">Assurbanipal</a> (669 bis ca. 627 v. Chr.) als seinen „Vorgänger“.</li></ul>
<p>Dieser gehörte der Dynastie der <a href="Sargoniden" title="Sargoniden">Sargoniden</a> an. Sie begründete seit <a href="%C5%A0arru-k%C4%ABn_II." title="Šarru-kīn II.">Sargon II.</a> (722–705 v. Chr.) ihren Weltherrschaftsanspruch historisch damit, dass sie sich bewusst an das Vorbild von <a href="Sargon_von_Akkad" title="Sargon von Akkad">Sargon I.</a> (2340–2284 v. Chr.) von Akkad anlehnte. Er galt als legendärer <i>Ninus Assyriorum</i> und Sohn des Götterkönigs <i>Bêl</i> (= <a href="A%C5%A1%C5%A1ur_(Gottheit)" title="Aššur (Gottheit)">Assur</a>) nach römischen Universalhistorikern<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> als erster Weltherrscher des Altertums.
</p><p>In der Tat hatte er von <a href="Mesopotamien" title="Mesopotamien">Mesopotamien</a>, dem heutigen Irak, aus das erste Großreich der Weltgeschichte in Vorderasien begründet, das zeitweise von Südwestiran bis nach <a href="Syrien" title="Syrien">Syrien</a>, an den <a href="Libanon" title="Libanon">Libanon</a> und nach <a href="Kleinasien" title="Kleinasien">Kleinasien</a> (<a href="Kappadokien" title="Kappadokien">Kappadokien</a>) reichte. Es gliederte sich administrativ in Provinzen mit abhängigen Statthaltern an der Spitze. Dieser erste Zentralstaat Mesopotamiens wurde von seinem Enkel <i>Narâm-Sîn</i> (2254–2218 v. Chr.) erneuert. Er nannte sich „Gemahl der (Götterkönigin) Ischtar Annunitum“. In dieser Rolle setzte er seinem Namen das Gottesdeterminativ voran, ließ sich auf seiner berühmten Siegesstele mit der Hörnerkrone, dem Symbol der Göttlichkeit, darstellen und war der erste Herrscher Mesopotamiens, der sich als „Gott von Akkad“ anbeten ließ. In der späteren Überlieferung galt bereits Sargon I. als Liebling der Göttin und die ganze Periode des von ihm geschaffenen und von seinem Enkel durch weitere Eroberungen noch vergrößerten Reiches als „Amts-“ oder „Regierungszeit“ Ischtars.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Seitdem ist in Vorderasien mit dem Konzept der „Weltherrschaft“ –&nbsp;wie im nordafrikanischen Pharaonenstaat Ägyptens seit Beginn des Alten Reiches ca. 2700 v. Chr.&nbsp;– untrennbar ein <i>Herrscherkult</i> verbunden, in dessen Mittelpunkt der <a href="Gottk%C3%B6nig" title="Gottkönig">Gottkönig</a> als Sohn und menschliche Inkarnation des <a href="Sch%C3%B6pfergott" class="mw-redirect" title="Schöpfergott">Schöpfergottes</a> steht, der von den Untertanen göttliche Verehrung beansprucht. Dieses Erbe der altorientalischen „Schöpfungsherrschaft“, nach welcher die irdische Herrschaft die kosmische Herrschaft des Schöpfers und Götterkönigs abbilden und sich von daher legitimieren soll, traten dann Kyros der Große und seine Nachfolger an. Sie ersetzten lediglich den Götterpantheon der Assyrer durch ihren eigenen mit <a href="Ahura_Mazda" title="Ahura Mazda">Ahura Mazda</a> an der Spitze und der Göttin Anâhitâ als Nachfolgerin der Ischtar.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Nach diesen Überlegungen ist nicht mehr verwunderlich, dass der Autor des <a href="Daniel" title="Daniel">Danielbuches</a>, das zwischen 167 und 163 v. Chr. entstand, eine seiner Weissagungen (10,1), die das Bild der <i>vier Reiche</i> benutzt, in die Regierungszeit Kyros des Großen verlegte.<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Die_Abfolge_der_vier_Weltreiche_des_Altertums_als_Ordnungsprinzip_des_Mittelalters_und_der_frühen_Neuzeit"><span id="Die_Abfolge_der_vier_Weltreiche_des_Altertums_als_Ordnungsprinzip_des_Mittelalters_und_der_fr.C3.BChen_Neuzeit"></span>Die Abfolge der vier Weltreiche des Altertums als Ordnungsprinzip des Mittelalters und der frühen Neuzeit</h3></div>
<p>Der Reichssukzession durch Übertragung des Sitzes der hegemonialen Macht von den Assyrern auf die Perser, von diesen auf die Griechen durch Alexander den Großen und von den Griechen schließlich auf Rom entspricht auf der Ebene der Götter die Übertragung der Herrschaft über den Götterpantheon von <a href="Marduk" title="Marduk">Marduk</a> auf <a href="Ahura_Mazda" title="Ahura Mazda">Ahura Mazda</a>, dann auf <a href="Zeus" title="Zeus">Zeus</a> und schließlich auf <a href="Jupiter_(Mythologie)" title="Jupiter (Mythologie)">Jupiter</a>.<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Als das „monotheistische“ <a href="Christentum" title="Christentum">Christentum</a> unter Kaiser <a href="Theodosius_I." title="Theodosius I.">Theodosius I.</a> 391/92 n. Chr. zur alleinigen Staatsreligion mit Glaubenszwang geworden war, trat <a href="Jesus_Christus" title="Jesus Christus">Jesus Christus</a> in der Göttersukzession an die Stelle von Jupiter. Daher war&nbsp;– anders als in den vorausgehenden heidnischen „henotheistischen“ Religionen&nbsp;– eine Weiterentwicklung der vier Reiche im christlichen Mittelalter und in der Neuzeit ausgeschlossen. Noch Kaiser <a href="Justinian_I." title="Justinian I.">Justinian I.</a> (527–565 n. Chr.), der oft als letzter römischer Imperator auf dem oströmischen Kaiserthron angesehen wird und der <a href="Konstantinopel" title="Konstantinopel">Konstantinopel</a> zur Hauptstadt des ganzen Mittelmeerraumes als einer politischen, rechtlichen und kulturellen Einheit erhob, hatte sich zum Ziel gesetzt, das <i>Imperium</i> (Reich) der christlichen <i>Oikumene</i> (Welt) entsprechen zu lassen.
</p><p>So galt das Imperium Christianum von Kaiser <a href="Karl_der_Gro%C3%9Fe" title="Karl der Große">Karl dem Großen</a> seit dessen Krönung in der Peterskirche von Rom durch Papst <a href="Leo_III._(Papst)" title="Leo III. (Papst)">Leo III.</a> am 25. Dezember 800 n. Chr. als Fortsetzung des römischen Weltreiches. Das wird seit Papst <a href="Innozenz_III." title="Innozenz III.">Innozenz III.</a> (1198–1216) als <i><a href="Translatio_imperii" title="Translatio imperii">Translatio imperii</a></i> (= Reichssukzession) auf die Franken interpretiert. Die Kaiserkrönung <a href="Otto_I._(HRR)" title="Otto I. (HRR)">Ottos des Großen</a> 962 n. Chr. bedeutete dementsprechend die Übertragung des römischen Weltreiches auf die „Deutschen“.
</p><p>Seit 962 entwickelte sich das vierte (römische) Weltreich schrittweise zum <i><a href="Heiliges_R%C3%B6misches_Reich" title="Heiliges Römisches Reich">Heiligen Römischen Reich</a></i> (lat. <i>Sacrum Romanum Imperium</i>). Seit dem 15. Jahrhundert setzte sich allmählich der Zusatz <i>Deutscher Nation</i> (lat. <i>Nationis Germanicae</i>) durch <i>(Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation)</i>.
</p><p>Der Begriff <i>Imperium Romanum</i> ist urkundlich zuerst 1034 unter <a href="Konrad_II._(HRR)" title="Konrad II. (HRR)">Konrad II.</a> bezeugt. Als <i>Sacrum Imperium</i> wird es ab 1157 in Urkunden Kaiser <a href="Friedrich_I._(HRR)" title="Friedrich I. (HRR)">Friedrichs I.</a> charakterisiert, um in Anlehnung an das römische Kaiserrecht Justinians die sakrale Würde gegenüber der Heiligen Kirche <i>(sancta ecclesia)</i> zu betonen. Seit dem 11. Jahrhundert wurde das Westreich als ausschließlicher Nachfolger des Imperium Romanum gesehen: Dieses war 800 durch <i>Translatio imperii a Graecis ad Francos</i> auf die Franken, 962 durch eine weitere Translation auf die Deutschen gekommen. Die Wendung <i>Sacrum Romanum Imperium</i> bürgerte sich in Urkunden seit 1254 ein, während der Zusatz „deutscher Nation“ erst im 15. Jahrhundert hinzugefügt wurde, um den nationalen Anspruch der deutschen Kaiser auf das Erbe des römischen Reiches zu propagieren. Die Translationstheorien bestimmten bis zum 17. Jahrhundert weitgehend die Auffassung vom Kaisertum.
</p><p>Das Heilige Römische Reich deutscher Nation überdauerte Cellarius und wurde erst 1806 aufgelöst.<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Die_Einführung_einer_neuen,_bis_heute_gültigen_Periodisierung_der_Geschichte_in_Alte,_Mittelalterliche_und_Neue_Geschichte"><span id="Die_Einf.C3.BChrung_einer_neuen.2C_bis_heute_g.C3.BCltigen_Periodisierung_der_Geschichte_in_Alte.2C_Mittelalterliche_und_Neue_Geschichte"></span>Die Einführung einer neuen, bis heute gültigen Periodisierung der Geschichte in Alte, Mittelalterliche und Neue Geschichte</h3></div>
<p>So wurden mehr als zwei Jahrtausende Weltgeschichte im Bewusstsein einer inneren Einheit von Altertum, Mittelalter und Neuzeit und der Fortdauer der <i>Weltreichsidee</i> nach dem Vorbild eines altorientalisch-persischen Konzepts der Abfolge von Weltreichen mit entsprechender Sukzession im Götterhimmel begriffen. Dieses Ordnungsprinzip war an der Kontinuität und Einheit der Geschichte orientiert. Erst Cellarius gelang es mit seiner Neueinteilung der Geschichte in Altertum, Mittelalter und Neuzeit, das alte Ordnungsprinzip außer Kraft zu setzen. Darin liegt sein großes Verdienst, das es rechtfertigt, ihn der Vergessenheit zu entreißen und ihm ein bleibendes Andenken zu bewahren. Die Frage, aus welchen Motiven er die sehr alte Periodisierung durch die neue ersetzte, lässt sich nicht schlüssig beantworten. Sicher ist nur soviel, dass Cellarius in der Einleitung seiner <i>Historia Tripartita</i> (im Nachdruck von 1753, S. 4 ff.) das alte Periodisierungschema nach Weltreichen in der Abfolge Assyrer, Meder und Perser dem antiken Historiker <a href="Ktesias_von_Knidos" title="Ktesias von Knidos">Ktesias von Knidos</a> zuschrieb,<sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und die weitere Nachfolge im Weltreich Alexanders des Großen und der <a href="Diadochen" title="Diadochen">Diadochen</a> schließlich von den Römern und dem christianisierten Weltreich des spätrömischen Kaisers <a href="Konstantin_der_Gro%C3%9Fe" title="Konstantin der Große">Konstantins des Großen</a> übernommen sah (a.&nbsp;O. S. 7–11). Durch die Reformationsbewegung Luthers schien ihm dieses Periodisierungsschema überholt (a.&nbsp;O. S. 11), so dass er es durch seine neue Einteilung in Alte, Mittelalterliche und Neue Geschichte – frei von den Implikationen der Weltreichsideologie einer autoritären, christlich-katholisch geprägten Universalmonarchie – ersetzen wollte (vgl. a.&nbsp;O. S. 11 f.).
</p><p>Sein Ordnungsprinzip, so unverzichtbar es heute für die Geschichtswissenschaft auch ist, betont freilich –&nbsp;und das ist die Kehrseite der Medaille&nbsp;– stärker die Trennungszonen der Geschichte. Doch führt allein die Besinnung auf beide Konzepte der Periodisierung zu der richtigen Erkenntnis, dass in der Geschichte der Aspekt der Diskontinuität und des Kontrastes mindestens so wichtig ist wie jener der Kontinuität. Aus dieser Perspektive betrachtet können und müssen Alte Geschichte wie Mittelalterliche Geschichte als „das nächste Fremde“<sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> zur Moderne weiterhin einen unverzichtbaren Beitrag zu einem vertieften Gegenwartsverständnis leisten. Außerdem ist mit <a href="Alfred_Heu%C3%9F" title="Alfred Heuß">Alfred Heuß</a> zu bedenken, dass „der Gegensatz von Altertum und Mittelalter nur sinnvoll ist, so weit sich das Römische Reich und seine Grenzgebiete erstreckten, also für Europa, für Kleinasien, Syrien, Mesopotamien, Persien und für Ägypten und Nordafrika. Jenseits dieses Umkreises aber, überall da, wo die Wirkung dieser großen europäisch-vorderasiatischen Wende nicht hinreichte, kann sie keinen Schatten einer Berechtigung für sich in Anspruch nehmen.“<sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li><a href="Jan_Assmann" title="Jan Assmann">Jan Assmann</a>: <i>Maʾat. Gerechtigkeit und Unsterblichkeit im Alten Ägypten.</i> Beck, München 1990, ISBN 3-406-34667-7.</li>
<li>Marcus Beck: <i>Cellarius, Christophorus.</i> In: <a href="Peter_Kuhlmann_(Altphilologe)" title="Peter Kuhlmann (Altphilologe)">Peter Kuhlmann</a>, <a href="Helmuth_Schneider_(Althistoriker)" title="Helmuth Schneider (Althistoriker)">Helmuth Schneider</a> (Hrsg.): <i>Geschichte der Altertumswissenschaften. Biographisches Lexikon</i> (= <i><a href="Der_Neue_Pauly" title="Der Neue Pauly">Der Neue Pauly</a>. Supplemente.</i> Band 6). Metzler, Stuttgart/Weimar 2012, ISBN 978-3-476-02033-8, Sp.&nbsp;210–212.</li>
<li>Paul-Richard Berger: <i>Der Kyros-Zylinder mit dem Zusatzfragment BIN II Nr. 32 und die akkadischen Personennamen im Danielbuch.</i> In: <i><a href="Zeitschrift_f%C3%BCr_Assyriologie_und_Vorderasiatische_Arch%C3%A4ologie" title="Zeitschrift für Assyriologie und Vorderasiatische Archäologie">Zeitschrift für Assyriologie und Vorderasiatische Archäologie</a>.</i> Bd. 64, Nr. 2, 1975, besonders S. 196–199, <a href="Digital_Object_Identifier" title="Digital Object Identifier">doi</a>:<span class="uri-handle" style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://doi.org/10.1515/zava.1974.64.2.192">10.1515/zava.1974.64.2.192</a></span>.</li>
<li><a href="Rykle_Borger" title="Rykle Borger">Rykle Borger</a>: <i>Der Kyros-Zylinder.</i> In: Otto Kaiser (Hrsg.): <i><a href="Texte_aus_der_Umwelt_des_Alten_Testaments" title="Texte aus der Umwelt des Alten Testaments">Texte aus der Umwelt des Alten Testaments</a>.</i> Band 1: <i>Rechts- und Wirtschaftsurkunden. Historisch-chronologische Texte.</i> Teil 4: <i>Historisch-chronologische Texte.</i> 1: <i>Historische Texte in akkadischer Sprache aus Babylonien und Assyrien.</i> Mohn, Gütersloh 1984, ISBN 3-579-00063-2, S. 407–410, §§&nbsp;20–22.</li>
<li><a href="Peter_Calmeyer" title="Peter Calmeyer">Peter Calmeyer</a>: <i>Fortuna – Tyche – Khvarnah.</i> In: <i>Jahrbuch des Deutschen Archäologischen Instituts.</i> Bd. 94, 1979, <span class="-print"><a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a>&nbsp;<span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%220070-4415%22&amp;key=cql">0070-4415</a></span></span>, S. 347–365.</li>
<li><a href="J%C3%BCrgen_Deininger" title="Jürgen Deininger">Jürgen Deininger</a>: <i>Thesen zur Auswahlproblematik historischer Gegenstandsbereiche im Schulcurriculum: Altertum.</i> In: <a href="Walter_F%C3%BCrnrohr" title="Walter Fürnrohr">Walter Fürnrohr</a> (Hrsg.): <i>Geschichtsdidaktik und Curriculumentwicklung.</i> Band 1: <i>Beiträge zur Neugestaltung von Unterricht und Studium.</i> Strumberger, München 1974, ISBN 3-921193-11-7, S. 185–194, besonders S. 187 und 193&nbsp;A.9.</li>
<li><a href="Volker_Fadinger" title="Volker Fadinger">Volker Fadinger</a>: <i>Sulla als „Imperator Felix“ und „Epaphroditos“ (= „Liebling der Aphrodite“).</i> In: <a href="Norbert_Ehrhardt" title="Norbert Ehrhardt">Norbert Ehrhardt</a>, <a href="Linda-Marie_G%C3%BCnther" title="Linda-Marie Günther">Linda-Marie Günther</a> (Hrsg.): <i>Widerstand – Anpassung – Integration. Die griechische Staatenwelt und Rom. Festschrift für Jürgen Deininger zum 65. Geburtstag.</i> Steiner, Stuttgart 2002, ISBN 3-515-07911-4, S. 155–188, besonders S. 166–169.</li>
<li>Volker Fadinger: <i>Griechische Tyrannis und Alter Orient.</i> In: <a href="Kurt_Raaflaub" title="Kurt Raaflaub">Kurt Raaflaub</a>, Elisabeth Müller-Luckner (Hrsg.): <i>Anfänge des politischen Denkens bei den Griechen. Die nahöstlichen Kulturen und die Griechen</i> (= <i>Schriften des Historischen Kollegs. Kolloquien.</i> Bd. 24). Oldenbourg, München 1993, ISBN 3-486-55993-1, S. 263–316.</li>
<li><a href="J%C3%B6rg_Fisch" title="Jörg Fisch">Jörg Fisch</a>: <i>Imperialismus II. „Imperium“ bis zur Bildung von Imperialismus.</i> In: <a href="Otto_Brunner_(Historiker)" title="Otto Brunner (Historiker)">Otto Brunner</a>, <a href="Werner_Conze" title="Werner Conze">Werner Conze</a>, <a href="Reinhart_Koselleck" title="Reinhart Koselleck">Reinhart Koselleck</a> (Hrsg.): <i>Geschichtliche Grundbegriffe. Historisches Lexikon zur politisch-sozialen Sprache in Deutschland.</i> Band 3: <i>H – Me.</i> Studienausgabe. Klett-Cotta, Stuttgart 2004, ISBN 3-608-91500-1, S. 171 ff.</li>
<li><a href="David_Flusser" title="David Flusser">David Flusser</a>: <i>The Four Empires in the Fourth Sibyl and the Book of Daniel.</i> In: <i>Israel Oriental Studies.</i> Bd. 2, 1972, <span class="-print"><a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a>&nbsp;<span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%220334-4401%22&amp;key=cql">0334-4401</a></span></span>, S. 148–172.</li>
<li><a href="Harald_Fuchs_(Altphilologe)" title="Harald Fuchs (Altphilologe)">Harald Fuchs</a>: <i>Der geistige Widerstand gegen Rom in der antiken Welt.</i> 2., unveränderte Auflage. de Gruyter, Berlin 1964, S. 62 ff.</li>
<li><a href="Werner_Goez" title="Werner Goez">Werner Goez</a>: <i>Translatio Imperii. Ein Beitrag zur Geschichte des Geschichtsdenkens und der politischen Theorien im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit.</i> Mohr, Tübingen 1958.</li>
<li><a href="Alfred_Heu%C3%9F" title="Alfred Heuß">Alfred Heuß</a>: <i>Einleitung.</i> In: <a href="Golo_Mann" title="Golo Mann">Golo Mann</a>, Alfred Heuß (Hrsg.): <i>Propyläen-Weltgeschichte.</i> Band 2: <i>Hochkulturen des mittleren und östlichen Asiens.</i> Propyläen-Verlag, Berlin u. a. 1962, S. 18 f.</li>
<li><a href="Uvo_H%C3%B6lscher_(Philologe)" title="Uvo Hölscher (Philologe)">Uvo Hölscher</a>: <i>Das nächste Fremde. Von Texten der griechischen Frühzeit und ihrem Reflex in der Moderne.</i> Herausgegeben <a href="Joachim_Latacz" title="Joachim Latacz">Joachim Latacz</a> und Manfred Kraus. Beck, München 1994, ISBN 3-406-38505-2, besonders S. VII–X.</li>
<li>Ernst Kramer: <i>Die vier Monarchien, der Traum Nebukadnezars als Thema keramischer Werke.</i> In: <i>Keramos.</i> H. 28, 1965, <span class="-print"><a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a>&nbsp;<span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%220453-7580%22&amp;key=cql">0453-7580</a></span></span>, S. 3–27.</li>
<li><a href="Christiane_Kunst" title="Christiane Kunst">Christiane Kunst</a>: <i>Imperium.</i> In: <i><a href="Der_Neue_Pauly" title="Der Neue Pauly">Der Neue Pauly</a></i> (DNP). Band 14, Metzler, Stuttgart 2000, ISBN 3-476-01484-3, Sp.&nbsp;577–586.</li>
<li><a href="Joachim_Leuschner" title="Joachim Leuschner">Joachim Leuschner</a>: <cite style="font-style:italic">Cellarius, Christoph</cite>. In: <cite style="font-style:italic"><a href="Neue_Deutsche_Biographie" title="Neue Deutsche Biographie">Neue Deutsche Biographie</a></cite>. (NDB). <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>3</span>. Duncker &amp; Humblot, Berlin 1957, ISBN 3-428-00184-2, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>180–181</span> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.deutsche-biographie.de/gnd116479914.html#ndbcontent">deutsche-biographie.de</a>).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Christoph+Cellarius&amp;rft.atitle=Cellarius%2C+Christoph&amp;rft.au=Joachim+Leuschner&amp;rft.btitle=Neue+Deutsche+Biographie&amp;rft.date=1957&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=3428001842&amp;rft.pages=180-181&amp;rft.place=Berlin&amp;rft.pub=Duncker+%26+Humblot&amp;rft.volume=3" style="display:none">&nbsp;</span></li>
<li><a href="Gustav_Lothholz" title="Gustav Lothholz">Gustav Lothholz</a>:&nbsp;<i><a href="https://de.wikisource.org/wiki/ADB:Cellarius,_Christoph" class="extiw external" title="s:ADB:Cellarius, Christoph">Cellarius, Christoph</a>.</i> In: <i><a href="Allgemeine_Deutsche_Biographie" title="Allgemeine Deutsche Biographie">Allgemeine Deutsche Biographie</a></i> (ADB). Band&nbsp;4, Duncker &amp; Humblot, Leipzig 1876, S.&nbsp;80&nbsp;f.</li>
<li><a href="Christian_Meier" title="Christian Meier">Christian Meier</a>: <i>Historie, Antike und politische Bildung.</i> In: Dieter Schmidt-Sinns (Red.): <i>Historischer Unterricht im Lernfeld Politik</i> (= <i>Bundeszentrale für Politische Bildung. Schriftenreihe.</i> H. 96). Bundeszentrale für Politische Bildung, Bonn 1973, S. 40–76 (Zur Antike als „das nächste Fremde“ zur Gegenwart).</li>
<li><a href="Dieter_Metzler" title="Dieter Metzler">Dieter Metzler</a>: <i>Reichsbildung und Geschichtsbild bei den Achämeniden.</i> In: Hans G. Kippenberg (Hrsg.): <i>Seminar: Die Entstehung der antiken Klassengesellschaft.</i> = <i>Antike Klassengesellschaft.</i> Suhrkamp, Frankfurt am Main 1977, ISBN 3-518-07730-9, S. 279–312, besonders S. 285 ff.</li>
<li><a href="James_B._Pritchard" title="James B. Pritchard">James B. Pritchard</a> (Hrsg.): <i>Ancient Near Eastern Texts Relating to the Old Testament.</i> 3rd Edition with Supplement. Princeton University Press, Princeton NJ 1969, S. 15.</li>
<li><a href="Percy_Ernst_Schramm" title="Percy Ernst Schramm">Percy Ernst Schramm</a>: <i>Kaiser, Rom und Renovatio. Studien und Texte zur Geschichte des römischen Erneuerungsgedankens vom Ende des karolingischen Reiches bis zum Investiturstreit.</i> 2. Auflage, fotomechanischer Nachdruck der Ausgabe von 1929. Gentner, Darmstadt 1957.</li>
<li><a href="Uwe_Walter" title="Uwe Walter">Uwe Walter</a>: <i>Periodisierung. I. Begriff.</i> In: <i><a href="Der_Neue_Pauly" title="Der Neue Pauly">Der Neue Pauly</a></i> (DNP). Band 9, Metzler, Stuttgart 2000, ISBN 3-476-01479-7, Sp.&nbsp;577.</li>
<li><a href="Peter_Weber-Sch%C3%A4fer" title="Peter Weber-Schäfer">Peter Weber-Schäfer</a>: <i>Einführung in die antike politische Theorie.</i> Teil 1: <i>Die Frühzeit.</i> Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1976, ISBN 3-534-05739-2, besonders S. 41 ff.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Anmerkungen">Anmerkungen</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.bbaw.de/die-akademie/akademiegeschichte/mitglieder-historisch/alphabetische-sortierung?altmitglied_id=444&amp;letter=C"><i>Mitglieder der Vorgängerakademien: Christoph Cellarius (Keller).</i></a> <a href="Berlin-Brandenburgische_Akademie_der_Wissenschaften" title="Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften">Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften</a>,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 6.&nbsp;März 2015</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AChristoph+Cellarius&amp;rft.title=Mitglieder+der+Vorg%C3%A4ngerakademien%3A+Christoph+Cellarius+%28Keller%29&amp;rft.description=Mitglieder+der+Vorg%C3%A4ngerakademien%3A+Christoph+Cellarius+%28Keller%29&amp;rft.identifier=http%3A%2F%2Fwww.bbaw.de%2Fdie-akademie%2Fakademiegeschichte%2Fmitglieder-historisch%2Falphabetische-sortierung%3Faltmitglied_id%3D444%26letter%3DC&amp;rft.publisher=%5B%5BBerlin-Brandenburgische+Akademie+der+Wissenschaften%5D%5D">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-Beck1-2"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Beck1_2-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Beck1_2-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Beck: <i>Cellarius, Christophorus.</i> In: <i>Der Neue Pauly.</i> Supplemente Bd. 6. 2012, S. 210–212, hier S. 210.</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">Heuß: <i>Einleitung.</i> In: <i>Propyläen-Weltgeschichte.</i> Bd. 2. 1962, 18 f. und Beck: <i>Cellarius, Christophorus.</i> In: <i>Der Neue Pauly.</i> Supplemente Bd. 6. 2012, S. 210–212, hier S. 210</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">Walter: <i>Periodisierung. I. Begriff.</i> In: <i>Der Neue Pauly.</i> Bd. 9. 2000, Sp. 577.</span>
</li>
<li id="cite_note-Beck2-5"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Beck2_5-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Beck2_5-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Beck2_5-2">c</a></sup></span> <span class="reference-text">Beck: <i>Cellarius, Christophorus.</i> In: <i>Der Neue Pauly.</i> Supplemente Bd. 6. 2012, S. 210–212, hier S. 211.</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">Beck: <i>Cellarius, Christophorus.</i> In: <i>Der Neue Pauly.</i> Supplemente Bd. 6. 2012, S. 210–212, hier S. 211 und Beck: <i>Antibarbari Halenses.</i> In: <a href="Wolfram_Ax" title="Wolfram Ax">Wolfram Ax</a> (Hrsg.): <i>Von Eleganz und Barbarei. Lateinische Grammatik und Stilistik in Renaissance und Barock</i> (= <i>Wolfenbütteler Forschungen.</i> Bd. 95). Harrassowitz, Wiesbaden 2001, ISBN 3-447-04493-4, S. 255–277.</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">Fuchs: <i>Der geistige Widerstand gegen Rom in der antiken Welt.</i> 1964 und Flusser: <i>The Four Empires in the Fourth Sibyl and the Book of Daniel.</i> 1972.</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Felix_Jacoby" title="Felix Jacoby">Felix Jacoby</a> (Hrsg.): <i>Die Fragmente der griechischen Historiker. (FGrHist).</i> Teil 3: <i>Geschichte von Städten und Völkern (Horographie und Ethnographie).</i> C: <i>Autoren über einzelne Länder. Nr. 608a–856.</i> Band 1: <i>Aegypten – Geten. Nr. 608a–708.</i> Brill, Leiden u. a. 1958, Nr. 687 a, Nr. 1 und 6.</span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text">dazu Calmeyer: <i>Fortuna – Tyche – Khvarnah.</i> In: <i>Jahrbuch des Deutschen Archäologischen Instituts.</i> Bd. 94, 1979, S. 347–365.</span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text">Pritchard (Hrsg.): <i>Ancient Near Eastern Texts Relating to the Old Testament.</i> 1969, S. 315 f.</span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Velleius_Paterculus" title="Velleius Paterculus">Velleius Paterculus</a> I 6,6; Justinus I 1.</span>
</li>
<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text">Fadinger: <i>Sulla als „Imperator Felix“ und „Epaphroditos“ (= „Liebling der Aphrodite“).</i> In: Ehrhardt et al. (Hrsg.): <i>Widerstand – Anpassung – Integration.</i> 2002, S. 155–188, hier S. 170&nbsp;A. 66 mit den Quellenbelegen und weiterer Literatur.</span>
</li>
<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Plutarch" title="Plutarch">Plutarch</a>, Themistokles 27,2–5 in Verbindung mit <a href="Herodot" title="Herodot">Herodot</a> 1,131–132 und 1,181–182; dazu u.&nbsp;a. Fadinger: <i>Griechische Tyrannis und Alter Orient.</i> In: Raaflaub et al. (Hrsg.): <i>Anfänge des politischen Denkens bei den Griechen.</i> 1993, S. 263–316, hier S. 288 ff. und 294 ff.; zum Typus der „Schöpfungsherrschaft“ im Alten Ägypten: Assmann: <i>Maʾat.</i> 1990, S. 243.</span>
</li>
<li id="cite_note-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-14">↑</a></span> <span class="reference-text">Zu dem altorientalisch-antiken Konzept der Abfolge der Weltreiche im Kontext der <i>Historia tripartita</i> des Cellarius siehe Metzler: <i>Reichsbildung und Geschichtsbild bei den Achämeniden.</i> In: Kippenberg (Hrsg.): <i>Seminar: Die Entstehung der antiken Klassengesellschaft.</i> 1977, S. 279–312, hier S. 279 ff., besonders S. 285 ff. und Fadinger: <i>Sulla als „Imperator Felix“ und „Epaphroditos“ (= „Liebling der Aphrodite“).</i> In: Ehrhardt et al. (Hrsg.): <i>Widerstand – Anpassung – Integration.</i> 2002, S. 155–188, hier S. 166 ff.; zur Ikonographie der „vier Monarchien“ Kramer: <i>Die vier Monarchien.</i> In: <i>Keramos.</i> H. 28, 1965, S. 3–27, hier S. 3 ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-15"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-15">↑</a></span> <span class="reference-text">dazu Weber-Schäfer: <i>Einführung in die antike politische Theorie.</i> Teil 1. 1976, 41 ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-16"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-16">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. dazu im Einzelnen Kunst: <i>Imperium.</i> In: <i>Der Neue Pauly.</i> Bd. 14. 2000, Sp. 577–586 und Fisch: <i>Imperialismus II.</i> In: Brunner et al. (Hrsg.): <i>Geschichtliche Grundbegriffe.</i> 2004, S. 171 ff.; grundlegend immer noch Schramm: <i>Kaiser, Rom und Renovatio.</i> 1957 und Goez: <i>Translatio Imperii.</i> 1958.</span>
</li>
<li id="cite_note-17"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-17">↑</a></span> <span class="reference-text">Tatsächlich hat Ktesias von Herodot das Grundmuster einer Periodisierung der Geschichte Vorderasiens gemäß einer Sukzession von Großreichen übernommen, doch hat er dieses Prinzip wesentlich konsequenter durchgestaltet; dazu im Einzelnen <a href="Robert_Rollinger" title="Robert Rollinger">Robert Rollinger</a>: <i>Ktesias’ Medischer Logos.</i> In: <a href="Josef_Wieseh%C3%B6fer" title="Josef Wiesehöfer">Josef Wiesehöfer</a>, Robert Rollinger, Giovanni B. Lanfranci (Hrsg.): <i>Ktesias’ Welt.</i> = <i>Ctesias’ World</i> (= <i>Classica et Orientalia.</i> Bd. 1). Harrassowitz, Wiesbaden 2011, ISBN 978-3-447-06376-0, S. 313–350, hier S. 315 f. mit A. 19.</span>
</li>
<li id="cite_note-18"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-18">↑</a></span> <span class="reference-text">Hölscher: <i>Das nächste Fremde.</i> 1994, S. VI; vgl. auch Meier: <i>Historie, Antike und politische Bildung.</i> In: Schmidt-Sinns (Red.): <i>Historischer Unterricht im Lernfeld Politik.</i> 1973, S. 40–76, hier S. 46 und Deininger: <i>Thesen zur Auswahlproblematik historischer Gegenstandsbereiche im Schulcurriculum: Altertum.</i> In: Fürnrohr: <i>Geschichtsdidaktik und Curriculumentwicklung.</i> Bd. 1. 1974, S. 185–194, hier S. 187.</span>
</li>
<li id="cite_note-19"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-19">↑</a></span> <span class="reference-text">Heuß: <i>Einleitung.</i> In: <i>Propyläen-Weltgeschichte.</i> Bd. 2. 1962, 18 f., hier S. 19.</span>
</li>
</ol>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Christoph_Cellarius?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Christoph Cellarius</a></span></b>&nbsp;– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&amp;query=116479914">Literatur von und über Christoph Cellarius</a> im Katalog der <a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">Deutschen Nationalbibliothek</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/person/gnd/116479914">Werke von und über&nbsp;Christoph Cellarius</a>&nbsp;in der <a href="Deutsche_Digitale_Bibliothek" title="Deutsche Digitale Bibliothek">Deutschen Digitalen Bibliothek</a></li>
<li><span class="wikidata-content"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.catalogus-professorum-halensis.de/cellarius-christoph.html">Eintrag zu Christoph Cellarius</a></span> im <i>Catalogus Professorum Halensis</i></li>
<li><span class="cite">Christoph Cellarius: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www2.uni-mannheim.de/mateo/camenahist/autoren/cellarius_hist.html"><i>Historia Universalis: Historia Nova.</i></a> In: <i><a href="CAMENA" title="CAMENA">Corpus Automatum Manhemiense Electorum Neolatinitatis Auctorum</a>.</i><span class="Abrufdatum" style="display:none"> Abgerufen am 22.&nbsp;November 2018</span> (Latein, es fehlen die Abschnitte Antike und Mittelalter).</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AChristoph+Cellarius&amp;rft.title=Historia+Universalis%3A+Historia+Nova&amp;rft.description=Historia+Universalis%3A+Historia+Nova&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww2.uni-mannheim.de%2Fmateo%2Fcamenahist%2Fautoren%2Fcellarius_hist.html&amp;rft.creator=Christoph+Cellarius&amp;rft.language=la">&nbsp;</span></li></ul>

<div class="hintergrundfarbe1 rahmenfarbe1 navigation-not-searchable normdaten-typ-p" style="border-style: solid; border-width: 1px; clear: left; margin-bottom:1em; margin-top:1em; padding: 0.25em; overflow: hidden; word-break: break-word; word-wrap: break-word;" id="normdaten">
<div style="display: table-cell; vertical-align: middle; width: 100%;">
<div>
Normdaten&nbsp;(Person): <a href="Gemeinsame_Normdatei" title="Gemeinsame Normdatei">GND</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/gnd/116479914">116479914</a></span> | <a href="Library_of_Congress_Control_Number" title="Library of Congress Control Number">LCCN</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://id.loc.gov/authorities/n85225144">n85225144</a></span> | <a href="Virtual_International_Authority_File" title="Virtual International Authority File">VIAF</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://viaf.org/viaf/17233318/">17233318</a></span> | </div>
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